Endlich. Der Internetauftritt von Joseph Wiedemann. Was lange währt, wird gut. Ein Besuch auf JOSEPH WIEDEMANN KONTINENT ist keine Pauschalreise. „Wieso, lieber Joseph, ist JOSEPH WIEDEMANN KONTINENT kein Ort für eine Pauschalreise?“. JOSEPH WIEDEMANN KONTINENT ist KEIN Ort für eine Pauschalreise.

Heute

1. Boykottaufruf gegen jegliche Zauberkünstler und/oder Gaukler

Ich lehne JEDE Form von Zauberkunst, fröhlicher Gauklerei oder ähnlicher Kleinkunst strikt ab, sofern sie nicht klar ersichtlich und somit leicht vermeidbar hinter den ollen Planen eines Zirkuszelts stattfindet . Wer meint, sich in einer desillusionierten Internetgesellschaft als magisches Wesen verkaufen zu müssen, verdient nichts als Missgunst. Darf ich dir einen Kartentrick zeigen? Nein, schleich dich! Selbiges gilt im Übrigen auch für Animateure in Fußgängerzonen. Ich durchleide nicht die Qualen des Lebens, um von einer Person in Charlie-Chaplin-Cosplay im Vorbeigehen angezwinkert zu werden.

2. Entscheidung über die Zukunft von JOSEPH WIEDEMANN KONTINENT

Wird sich JOSEPH WIEDEMANN KONTINENT durchsetzen können? Hier liegt der Widerstand in erster Linie in der Schaffenskraft des Betreibers der Internetseite josephwiedemann.de. Eine Entscheidung über die Zukunft des langersehnten Internetauftritts (was lange währt, wird gut) kann so schnell letztlich nicht getroffen werden.


3. Möglicher Erwerb einer Einliegerwohnung

In Zeiten größter Not ist es hilfreich, eine Eigentumswohnung zu beziehen. Die Einliegerwohnung bietet eine echte Alternative zum Appartement in einem Mehrfamilienhaus. Wer sich nicht vor Menschen scheut, hat hier die Möglichkeit, in einem idealerweise mild dosierten Abhängigkeitskonstrukt mit seinem Vermieter zu leben. Mir leuchtet sofort ein, dass die Einliegerwohnung im Grunde die Wohnform der Zukunft werden muss. Insbesondere die von Greisen bewohnten Einfamilienhäuser, welche im 20. Jahrhundert noch für einen feuchten Händedruck und die Einladung auf eine Pauschalreise (nicht auf JOSEPH WIEDEMANN KONTINENT) den Besitzer wechselten, oder gar wie Pilze aus dem Boden sprießten, erleben nun ihre Renaissance. Menschen unter 40 sind faktisch nicht mehr in der Lage, sich Eigentum zu finanzieren (mit Ausnahme derer, die es können). Die Einliegerwohnung ist hierfür ideal; ein Beispiel:

Ein Greis (72) bewohnt ein Haus im Umland einer bayerischen Großstadt. Er ist verwitwet, allgemein traurig, und verbringt seine Tage mit diversen häuslichen Tätigkeiten wie Körperpflege, Internetrecherche (nicht JOSEPH WIEDEMANN KONTINENT), Fernsehen, etc. Seit seine einzige Tochter 2004 ausgezogen ist und inzwischen ein eigenes Reihenhaus in Hessen bezogen hat, steht das ihr designierte Dachgeschoss leer. Wenn sie Besuch hatte, hieß es oft: „Wow, ein ganzes Geschoss nur für dich, wie geil ist das denn? Ich wünschte, meine Eltern wären so cool.“ Die zugegebenermaßen etwas muffigen Holzverkleidungen der Dachschrägen, und auch die Tatsache, dass es keinen externen Zugang gibt, mögen ausladend sein, sind aber in größter Wohnungsnot letztlich uninteressant. Der Greis hätte die Option, dieses Geschoss nun als Einliegerwohnung auf z.B. Immoscout24 anzubieten.

Hypothese: ein Elektrotechniker (34) sucht eine Wohnung ’nähe Arbeit‘, gerne Eigentum – er hat aufgeschnappt, dass Mieten keine Zukunft hat. Für ihn ist die Situation erfreulich. Er braucht mit seinem Wagen (Ford Focus ST Bj. 2021) nur fünf Minuten zu seinem Betrieb. Den Greis findet er angenehm, er erinnert ihn an seinen Opa (auch angenehm in Erinnerung). So kommt es, dass der Elektriker in die Einliegerwohnung unter dem Dach zieht. Natürlich muss er fortan durch die bereits bestehenden Wohnräume des Greises gehen, dabei entsteht allerdings eine pflichtbewusste Kontrollpflicht. Wie geht es ihm? Lebt er noch? Hin und wieder bittet der Greis ihn um einige kleine Tätigkeiten im Haushalt (Elektriker), beispielsweise das Wechseln der Glühbirne im Backofen, welchen er einmal wöchentlich einschaltet, um ein halbes Grillhuhn aufzuwärmen (5 Minuten bei 175 Grad). Er hält den Elektriker für einen vernünftigen, wenn auch zurückgezogenen Menschen. Von dem Verkauf der Einliegerwohnung muss er nebst Steuern auch den Einbau eines Klingelsystems sowie einer verschließbaren Tür am Treppenabsatz zum Dachgeschoss bezahlen. Der Rest des Geldes lässt den Greis wieder träumen, er plant eine Busreise nach Arezzo, um dort die Gebeine des heiligen Donatus zu bestaunen, das wollte er schon immer getan haben. Seine Tochter kann sich vorstellen, im Falle des Todes ihres Vaters das gesamte Haus an den Elektriker zu verkaufen, da sie keine Rückkehr ins Bayerische plant. Der Elektriker denkt, dass das eine einmalige Chance ist. Anders würde er, in seiner Situation, niemals an ein Einfamilienhaus kommen. Er hofft für die Zukunft, die Richtige zu finden, und evtl. eine Familie zu gründen.